Erleben Sie mit dem Reiseleiter Thorsten Hansen Ecuador



Stratovulkan Cotopaxi

Der Cotopaxi ist mit 5897 m der zweithöchste Berg Ecuadors und einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. Der Name Cotopaxi bedeutet „Hals des Mondes“, da aus einer bestimmten Perspektive der Mond hinter dem Berg aufgeht. Er liegt 50 km südlich von Quito und an der „Allee der Vulkane“. Der 350 m tiefe Gipfelkrater hat einen Durchmesser von 800 m × 550 m. Seit 1738 ist der Cotopaxi etwa 50 Mal ausgebrochen. Davon waren die gewaltigsten Eruptionen die der Jahre 1744, 1768 und 1877. Die große Eruption 1877 schmolz den Gipfelgletscher vollständig ab, so dass die entstehende Schlammlawine das umliegende Land mehr als 100 km weit überflutete und die Stadt Latacunga komplett zerstörte. Den einheimischen Völkern galt der Berg schon vor dem Beginn der Inkaherrschaft im 15. Jh. als Heiliger Berg. Er wurde als Regenspender und damit Garant für die Fruchtbarkeit des Landes und als Sitz von Göttern verehrt. Der erste Europäer, der den Berg zu besteigen versuchte, war Alexander von Humboldt im Jahre 1802. Er erreichte eine Höhe von ca. 4500 m. Die Erstbesteigung  gelang am 27. November 1872 dem Geologen Wilhelm Reiß