Meine Alpenüberquerung von München nach Venedig


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Hier geht es zu den vier Etappenblöcken meiner Alpenüberquerung

Alpenüberquerung

Karwendelgebirge

München bis Innsbruck

Alpenüberquerung

Österreichische Hochalpen

Hall i. Tirol bis Ütia de Börz

Alpenüberquerung

Dolomiten

Ütia de Börz bis Belluno

Alpenüberquerung

Venetien

Conegliano bis Venedig

In Bearbeitung 



Die Tuxer Alpen werden auch als Tuxer Voralpen bezeichnet

  • Die Tuxer Alpen sind benannt nach dem Ort Tux in einem Seitental des Zillertales,
  • Sie befinden sich ausschließlich auf Tiroler Gebiet und reichen von Innsbruck (Patscherkofel) über das Zillertal bis in die Gegend von Schwaz (Kellerjoch).
  • In den Tuxer Alpen liegen mehrere namhafte Skigebiete, einige darunter sind Hochfügen-Hochzillertal, Glungezer, das Kellerjoch und der Patscherkofel.
  • Die Tuxer Alpen grenzen im Norden an das Karwendelgebirge, im Nordosten an den Rofan, im Osten an die Kitzbüheler Alpen und im Westen an die Stubaier Alpen. Im Süden grenzen sie an die Zillertaler Alpen, das Tuxer Joch verbindet diese beiden Gebirge miteinander.
  • Der höchste Gipfel der Tuxer Alpen ist der 2.886 m hohe Lizumer Reckner, weitere bedeutende Berge sind der Patscherkofel (2.246 m), der Glungezer (2.677 m), das Kellerjoch (2.344 m), der Gilfert (2.506 m) und der Rastkogel (2.762 m).
  • Die Tuxer Alpen sind bei Wanderern sehr beliebt.
  • Der Traumpfad München-Venedig führt durch diese Gebirgsgruppe und an der dort befindlichen Glungezerhütte, Lizumerhütte und am Tuxer Joch-Haus vorbei. Auch die Fernwanderwege Adlerweg und Via Alpina sowie der Zentralalpenweg 02A zeigen Ihnen die Schönheit der Tuxer Alpen.

Die 10. Etappe von Hall in Tirol bis zur Voldertalhütte

Daten und Fakten der 10. Etappe

12 km Wanderstrecke - 12417 Schritte

7 Std. Wanderzeit ohne Pause

500 Höhenmeter sind zu bewältigen

1565 m höchster Punkt der Etappe

Mein persönlicher Tipp des Tages 

Wie im Wanderführer empfohlen, macht es Sinn, mit der Glungezerbahn bis zur Mittelstation "Halsmarter" zu fahren und von dort gemütlich zur Voldertalhütte zu wandern. Die Stadt Hall in Tirol ist sehr sehenswert und ich würde ca. 2,5 Stunden für eine Stadtbesichtigung einplanen. www.voldertalhuette.at



Die 11. Etappe von der Voldertalhütte bis zur Lizumer Hütte

Daten und Fakten der 11. Etappe

17 km Wanderstrecke - 26100 Schritte

7 Std. Wanderzeit ohne Pause

1900 Höhenmeter sind zu bewältigen

2479 m höchster Punkt der Etappe

Mein persönlicher Tipp des Tages 

Ich hatte mich entschieden, die "Seven Tuxer Summits" als Wochenendausflug zu erwandern. Die Aussicht auf ein Lagerbett in der Glungezerhütte und ein nicht optimales Wetter, haben mir meine Entscheidung leicht gemacht, die Variante mit der Voldertalhütte zu wählen.  www.alpenverein.at/lizumerhuette/



Meine Ausrüstungstipps in Zusammenarbeit mit dem Harry vom TrekkingLaden, Regensburg

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Der perfekte Wanderschuh. Gibt es ihn überhaupt? 

Der Traumpfad München - Venedig stellt sehr unterschiedliche Anforderungen an dich und deine Schuhe. Flache und alpine Streckenabschnitte erwarten dich. Hitze in den Dolomiten und mögliche Schneefelder in den Zillertaler Alpen. Welcher der perfekte Schuh für dich ist, hängt aber vom vorherrschenden Gelände ab und dieses ist meist gebirgig.

Die Klassifizierungen der Berg- bzw. Wanderschuhe ist eine Wissenschaft für sich und am Ende gehen die Meinung und die persönlichen Bedürfnisse sehr weit auseinander. So sind z.B. Schuhe der Gruppe A besonders leicht und Schuhe der Gruppe D für hochalpines Bergsteigen gedacht. Da der München-Venedig Schuh irgendwo dazwischen liegt und jeder Wanderer ein individuelles Empfinden hat, ist es elementar wichtig, sich in einem Fachgeschäft beraten zu lassen und mehrere Schuhe auszuprobieren. Dein Schuh muss dir gut sitzen und darf im Fersenbereich nicht rutschen, ansonsten sind dir Blasen garantiert. Deine Zehen dürfen nirgendwo anstoßen, und besonders nicht beim steilen Bergabgehen. Ich persönlich bevorzuge eine Sohle, die nicht absolut steif ist, sondern leicht flexibel. Diese Sohle ist allerdings nur bedingt Steigeisen tauglich. Das ist aus meiner Sicht, aber auf diesem Fernwanderweg zu verschmerzen. 

Ob es nun ein Halbschuh oder Trekkingstiefel sein soll, hängt von deiner persönlichen Vorliebe ab. Hier findest du einen Link zu einer Studie der Universität Innsbruck, zu dem Thema Wanderschuhe und Wanderstöcke.Während der ersten Etappe durch das Karwendel, habe ich einen Halbschuh von der traditionellen Schuhmarke Meindl getragen und war nicht zufrieden. Die Sohle und der ganze Schuh, waren mir persönlich zu steif in der Konstruktion und bei nassem Wetter trocknete der Schuh sehr langsam und wurde extrem schwer. Rückenschmerzen und Blasen waren dadurch vorprogrammiert. Persönlich bevorzuge ich einen leichten Wanderstiefel mit weicher Sohle. 

Mein "All Terrain Wanderschuh" Favorit ist und bleibt der "Lowa RENEGADE GTX MID" Wanderstiefel. Diesem Schuh kann ich vollends vertrauen. Ich kann ihn im Laden kaufen und sofort und ohne Probleme von München nach Venedig wandern. Aber da ich spontan ein tolles Angebot über einen "Dachstein Super Leggera" gefunden hatte, habe ich ihn für die zweite Etappe gekauft. Der Tragekomfort ist sehr gut, und die geschmeidig abrollende, recht weich gedämpfte Sohle des Dachstein fühlt sich sehr angenehm an beim Wandern, ohne das man auf ordentlich Grip verzichten müsste. Am Ende habe ich diese Wanderstiefel bis nach Venedig getragen und nicht bereut. Leider fing der Schuh am Ende an beim jeden Schritt zu quietschen, was dann am Ende doch etwas nervig war. 


Die Wandersocken



Die 12. Etappe von der Lizumer Hütte bis nach HinterTux

Daten und Fakten der 12. Etappe

15 km Wanderstrecke - 27481 Schritte

7 Std. Wanderzeit ohne Pause

2200 Höhenmeter sind zu bewältigen

2757 m höchster Punkt der Etappe

Mein persönlicher Tipp des Tages 

Schlafen Sie nicht im Tuxer-Joch-Haus!! Es handelt sich um die schlechteste Hütte der ganzen Alpenüberquerung. Ich habe in dieser super Pension in HinterTux geschlafen. www.willeiter.at  Besonders zu empfehlen, wenn die Friesenbergscharte wegen den Wetterverhältnissen nicht begehbar ist.



Sagen die über die Jahre hinweg im Tuxertal erzählt werden

Die gefrorene Wand

Versteckt im hintersten Tal, dort wo heut das Spannagelhaus steht, lag einst die größte Alm des Tuxertals. Wenn die Almer ihre Kühe melkten, floss Milch so dick wie Rahm aus deren Eutern. Dazumal musste im Tuxertal niemand Hungern und auch weit hinaus bis ins Zillertal wurden die Menschen mit Butter, Käse und Milch verköstigt. Eines Sonntags gerade als die Kirchglocken zur Heiligen Messe läuteten lagen die Almer faul auf Ihren Strohbetten und gähnten vor sich hin, anstatt im Dörflein zu sein und dem lieben Herrgott für seine Güte zu danken. „Was brauchn mir in die Kirche gian“, sagte ein ganz Gottloser, „wo miar det genuag z’essn haben.“ Schallendes Gelächter ertönte von der Alm bis ins Dorf. Doch zwei Melcher besannen sich früh genug und liefen, so schnell sie konnten Richtung Kirche um der Heiligen Messe beizuwohnen. Die Gotteslästernden Almer riefen Ihnen höhnet nach: „Betbrüadr, Betbrüadr!“ danach standen Sie auf von ihren Strohbetten und fingen mit teuflischen Übermut an, die großen fetten Butterkugeln herumzuschießen. 

Jauchzent und mit gottverlassener Freude warfen Sie die Butterkugeln über die saftig grünen Wiesen, bis diese an den Bäumen zerplatzten. Als das Spiel mit der Zeit zu langweilig wurde begannen sie zu allem Übel die Butterkugeln ins Dorf hinunter zu rollen. Genau auf das unscheinbare Kirchlein zielten die verwöhnten Almer. Als die erste Kugel die Tür der Kirche traf, erschallte ein furchteinflößender Donner. Ein Blitz nach dem anderen schlug auf den Boden ein und die schwarzen Wolken, welche nun die Alm einhüllten, verhießen nichts Gutes für die Almer. Erst viel der Regen, dann der Schnee und danach erstarte das gesamte Leben auf der Alm zu gefrorenem Eis. Als es nach drei Tagen endlich zu schneien aufhörte war die gesamte Alm verschwunden und wo einst das saftige grün bis ins Dorf leuchtete lag eine Meterhohe weiße Schneedecke welche unter sich die frevlischen Almer begraben hatte. Der Berg war erstarrt und wurde von nun an „Gfrorene Wand“ genannt.


Der Tuxer Riese

Man sprach in den alten Zeiten von den „wilden Fräulein“ welche das Tuxertal vor Unwetter, Bränden oder anderen Katastrophen beschützten. zu ihren guten Taten gehörte auch die Zauberei mit der sie z.B. den Bauern die Arbeit mit Vieh und Hof erleichterten. Eines Tages stampfte ein riesiger Riese, welcher in Südtirol vertrieben wurde über das Tuxer Joch und versetzte die armen Dorfbewohner in Angst und Schrecken. Der Riese hatte scharfe Augen und sobald einer der Dorfbewohner hinauf in die Berge zu den „wilden Fräulein“ laufen wollte um diese um Rat und Hilfe zu bitten war er schon zur stelle und bestrafte den hilfesuchenden schrecklich. Die Dorfbewohner mussten alle Steine im Tal zusammentragen um den großen Riesen sein Schloss bauen zu können und ihn mit ihrem hart erarbeiteten Brot und Lebensmitteln füttern, für die Dorfbewohner selbst blieb da nicht mehr viel über. Aber als dann eines Tages ein paar junge wackere Burschen Richtung gefrorener Wand aufstiegen um dort die großen Felsbrocken zu holen, trafen sie die „wilden Fräulein“, vor Erleichterung vielen Sie weinend vor den „wilden Fräulein in die Knie und flehten diese an doch den schrecklichen Riesen aus dem Tuxertal wieder zu verjagen. Die Fräulein versprachen den Burschen ihre Hilfe und sagten: „Tragt alle Blöcke zusammen, wie befohlen“ dann verschwanden die Fräulein wieder. Einige Tage später, als der Riese bereits begonnen hatte die Blöcke aufeinanderzustellen, brach ein gewaltiges Unwetter los. Es blitzte und donnerte und ein gewaltiger Sturm warf die Blöcke in alle Himmelsrichtungen auseinander. Der böse Riese fluchte, dass man es bis nach Zell und über die Berge nach Schmirn hören konnte. Am nächsten Tage begann er wieder mit seinem Aufbau und abermals schickten die „Wilden Fräulein“ einen Sturm der sein Werk zerstörte. Vor Zorn bebend schwor der Riese den kleinen Fräulein Rache, er stellte sich auf den höchsten Felsen und spähte ringsum, ob er sie nirgends fände. Da entdeckte er sie in der Gefrorenen Wand, wo sie von einem Felsloch zu  ihm herausschauten. Er brüllte vor Wut, streckte seine mächtigen Pranken aus und kratzte über die Wand herunter. Schnell schlüpften die „Wilden Fräulein“ in ihre Höhle, die Eiswand aber hat seither zahlreiche Risse und Sprünge in ihrem Gesicht. Als der Riese endlich einsah, dass er wieder den kürzeren gezogen hatte, beschloss er, das Tal zu verlassen und stapfte mit lauten, zornigen Schritten über das Joch zurück. Und der Wanderer, der heute nach Hintertux kommt, kann immer noch die Riesentritte in den Felsen sehen. (Aus: „Schlern-Schriften“, Brauchtum und Mundart im Zillertal von Erich Hupfauf)


Die 13. Etappe von HinterTux zur Dominikushütte am Schlegeis Stausee

Daten und Fakten der 13. Etappe

4 km Wanderstrecke - 4793 Schritte

1 Std. Wanderzeit ohne Pause

100 Höhenmeter sind zu bewältigen

1805 m höchster Punkt der Etappe

Mein persönlicher Tipp des Tages 

Aufgrund der weiterhin schlechten Wetteraussichten, war der Weg über die Friesenbergscharte gesperrt und ich bin mit dem Bus bis zum Schlegeis Stausee gefahren und habe einen ruhigen Nachmittag in der fantastischen Dominikushütte verbracht. Tolle Hüttenwirte, super Essen und kostenloser Wäscheservice in einer traumhaften Lage. www.dominikushuette.at



Die 14. Etappe vom Schlegeis Stausee nach Stein in Südtirol

Daten und Fakten der 14. Etappe

17 km Wanderstrecke - 29487 Schritte

8 Std. Wanderzeit ohne Pause

2200 Höhenmeter sind zu bewältigen

2450 m höchster Punkt der Etappe

Mein persönlicher Tipp des Tages 

Die Unterkunft in Stein hat keine Webseite, aber hier findet ihr die eMail, um eine Buchung vorzunehmen: gasthofstein@gmail.com 



Die 15. Etappe von Stein nach Pfunders

Daten und Fakten der 15. Etappe

19 km Wanderstrecke - 30945 Schritte

8 Std. Wanderzeit ohne Pause

2700 Höhenmeter sind zu bewältigen

2635 m höchster Punkt der Etappe

Mein persönlicher Tipp des Tages 

Der "Gasthof Stein" liegt im Tal und wer keine Lust darauf hat einen Teil der Etappe doppelt zu gehen, kann am nächsten Morgen mit einem Taxi bis zur dritten Kehre fahren und erspart sich damit ca. eine Stunde Fußmarsch bergauf. Ich würde nicht noch einmal in Pfunders schlafen, sondern lieber mit dem Bus nach Niedervintl fahren und dort schlafen.



Die 16. Etappe von Pfunders zur Kreuzwiesenalm

Daten und Fakten der 16. Etappe

16 km Wanderstrecke - 25750 Schritte

7 Std. Wanderzeit ohne Pause

1500 Höhenmeter sind zu bewältigen

1924 m höchster Punkt der Etappe

Mein persönlicher Tipp des Tages 

Nach dem anstrengenden Aufstieg zur "Roner Alm", lohnt eine Pause in dieser wundervollen Almhütte. Die mit Gorgonzola gefüllten Buchweizen-knödel sind ein Traum. www.roneralm.com - Wie schon erwähnt, würde ich von Niedervintl starten, da diese Etappe eine der schönsten der ganzen Strecke ist und ein frühes Ankommen auf der Kreuzwiesenalm unbedingt zu empfehlen ist. Diese Alm ist einfach traumhaft! www.kreuzwiesenalm.com



Der 2018 gestaltete Schöpfungsweg beginnt am Parkplatz „Zumis“ und führt Sie vorbei an der Roner Alm weiter zur Pianer Kreuz Kapelle.


Die 17. Etappe von der Kreuzwiesenalm zum Würzjoch

Daten und Fakten der 17. Etappe

17 km Wanderstrecke - 17697 Schritte

6 Std. Wanderzeit ohne Pause

1200 Höhenmeter sind zu bewältigen

2190 m höchster Punkt der Etappe

Mein persönlicher Tipp des Tages 

Diese Etappe ist traumhaft. Die Hütten und Almen auf dem Weg durchgehend fantastisch. Ich würde definitiv nicht, wie in den Wanderführern beschrieben, bis zur Schlütterhütte wandern, sondern in der einzigartig gelegenen "Ütia de Börz" Almhütte übernachten. www.boerz.it/de/



Die 18. Etappe vom Würzjoch nach Brixen

Daten und Fakten der 18. Etappe

12 km Wanderstrecke - 11394 Schritte

3 Std. Wanderzeit ohne Pause

 

Mein persönlicher Tipp des Tages 

Mein zweiter Wanderblock endet in der schönen Stadt Brixen. In Brixen lohnt sich unbedingt ein Besuch der Pizzeria "Kutscherhof" - sehr leckere und große Pizzaauswahl und schmackhaftes IPA Bier. www.kutscherhof.it



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