Meine Reisen nach Venedig

Der Markusdom und Staatsheiligtum der Lagunenstadt Venedig



Aussichtsplattform der Fondaco dei Tedeschi

Ein nicht mehr ganz geheimer Geheimtipp für jeden Venedig-Besucher. Der wundervolle Ausblick vom Dach der Fondaco dei Tedeschi. Der Fondaco dei Tedeschi (nach arabisch Funduq, „Lagerhaus der Deutschen“) war die Niederlassung deutscher Händler am Canal Grande in Venedig, direkt neben der Rialtobrücke im äußersten Norden des Sestiere San Marco.

Der Besuch der Aussichtsplattform ist kostenlos und nach Anmeldung möglich.

Hier geht es entlang zur Buchungsplattform des Kaufhauses: www.dfs.com/en/venice/t-fondaco-rooftop-terrace


Regata storica

Die Regata storica ist die wichtigste Regatta von Venedig und die traditionsreichste Regatta Europas. Sie findet immer am ersten Septembersonntag auf dem Canal Grande statt. Die Regatten sollen anlässlich einer Übung von Armbrustschützen auf dem Lido entstanden sein. Die Ruderer der großen Boote vertrieben sich damals die Zeit mit Wettfahrten, während sie bei San Marco auf ihre Herren warteten. Als um 1300 ein Krieg drohte, richtete die Regierung am Tag des Marienfestes eine offizielle Regatta aus, um unter den Zuschauern Söldner zu werben. Es gab auch Frauen-Regatten. Erstmals 1493 zu Ehren von Beatrice d’Este, der Gattin des Mailänder Fürsten. Damals nahmen 50 junge Mädchen daran teil. Die Bezeichnung Regata tauchte erstmals um 1500 auf. Der Begriff Regatta fand als Bezeichnung für Bootsrennen Eingang in die meisten europäischen Sprachen. Mit dem Untergang der Republik Venedig 1797 wurde die Regatta aufgegeben. Erst 1841 wurde mit Erlaubnis der Österreichischen Regierung wieder eine Regatta auf dem Canal Grande abgehalten. Mit dem Anschluss Venedigs an das Königreich Italien wurde das Rennen mit einem Fest in Erinnerung an die ruhmreiche Geschichte Venedigs verbunden.


Friedhofsinsel San Michele

In der Lagune von Venedig befindet sich die Insel San Michele. Die Insel der Toten ist eine unbewohnte Insel im Norden von Venedig, auf der sich der Friedhof von Venedig befindet. Von Anfang an hatte dieser mit Platzmangel zu kämpfen, darum wurden die Toten zuerst in normalen Gräbern begraben, nach einigen Jahren aber wieder exhumiert und in gemauerten hohen Blöcken (Columbarien) beigesetzt. Seit dem 13. Jh. befand sich auch ein Kloster der Kamaldulenser auf der Insel. Von diesem sind noch der Kreuzgang und die ab 1469 vom venezianischen Architekten Mauro Codussi erbaute Renaissancekirche San Michele erhalten.